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Nr. 515

Der Geizhals
Autor*in:Hans Schwarzl  
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Genre:Komödie Leseprobe (PDF)
Sprache:Hochdeutsch Rollenprofil
Bühnenbild:Innen:
Akte/Szenen:2 Ansichtssendung bestellen
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Besetzung:4 Dame(n)
5 Herr(en)
0 Jugendliche(r)
0 Kind(er)

Spieldauer:ca. 100 Minuten
Preis Buchmaterial:10 Rollenbücher zu
6,00 € pro Rollenbuch*
Bezugsbedingungen
60,00 € pro gesamten Rollensatz

Ein Rollensatz besteht aus je einem Rollenbuch pro Darsteller und einem Rollenbuch für die Regie. Der Rollensatz ist nur im Zusammenhang mit einem Aufführungsvertrag zu erwerben.
Aufführungsgebühr:
(Tantieme)
10 % von den Bruttokasseneinnahmen,
jedoch mindestens 60,00 € pro Aufführung. Zusätzlich sind 4,2% Künstlersozialabgabe von der jeweiligen Aufführungsgebühr zu entrichten.
Alle Preise verstehen sich zzgl. 7 % MwSt.

Inhalt:
Der Bauer Sepp Ganster ist ein großer Geizhals. FĂŒr seine Familie will er kein Geld ausgeben, aber fĂŒr die Aktienspekulation hat er immer reichlich Geld zur VerfĂŒgung. Er ist sogar bereit, jedes erdenkliche Risiko einzugehen, wenn nur die Rendite stimmt. Seine Frau Gretl leidet ganz besonders unter der Knauserigkeit des Sepp, weil er ihr oft nicht einmal das Geld fĂŒr den nötigen Lebensmitteleinkauf gibt.

Die Tochter der beiden - Anni - wird von ihm ebenfalls kurz gehalten. Anni ist mit Franz, dem Sohn des Nachbarn Vitus Höller liiert. Der Sepp will diese Liebschaft beenden. Er hĂ€lt den Franz fĂŒr einen Habenichts und er verdĂ€chtigt ihn, nur hinter seinem Geld her zu sein. In einem GesprĂ€ch sagt er seinen Frauen, dass er mit Hilfe der Resi Krautwasch, einer bekannten Kupplerin, einen standesgemĂ€ĂŸen BrĂ€utigam fĂŒr die Anni gefunden hat. Im Katalog der Krautwasch hat er sich den Kurt Gifferl ausgesucht. Der ist zwar sehr verklemmt, aber er erfĂŒllt finanziell die Vorstellung des Bauern. Die Frauen erzĂ€hlen dem Franz von den PlĂ€nen des Sepp. Franz ist weiter nicht beunruhigt. Er kennt den Kurt von frĂŒher und er weiß, dass ihm mit dem Gifferl kein großer Konkurrent in die Quere kommt. Er sagt der Anni, dass sie sich nur dem Kurt an den Hals werfen muss, dann wĂŒrde sich die Sache von selbst erledigen.

Es kommt, wie es kommen muss, doch nun nimmt die Geschichte eine ĂŒberraschende Wende. Kathi, die Schwester vom Franz, sucht schon seit langem einen Mann, der anders ist, als die meisten anderen MĂ€nner. Im schĂŒchternen Kurt hat sie diesen Mann gefunden und sie nimmt ihn auch gleich mit. Sepp sieht seine Felle davon schwimmen, aber der Besuch des Bankdirektors Leiner hellt seine Miene wieder auf. Nach einigen GlĂ€sern Schnaps erzĂ€hlt ihm der Leiner von einer Aktie, die einen sagenhaften Gewinn verspricht. Sepp gibt ihm den Auftrag, alle seine Papiere zu verkaufen und alles in die neue Aktie zu investieren.

Vitus Höller, der Vater vom Franz, kommt wieder vorbei und will den Mitgliedsbeitrag fĂŒr die Feuerwehr kassieren. Er findet den Sepp völlig aufgelöst vor der Zeitung sitzend vor. Die beiden haben kein gutes VerhĂ€ltnis, weil der Sepp den Vitus verdĂ€chtigt, dass sein Sohn hinter seinem Geld her sei. Der Bauer hat seiner Frau gerade gestanden, dass die Aktien, die er gekauft hat, wertlos sind. Er ist nun vollkommen fertig. Vitus dreht nun den Spieß um. Er will nun von einer Hochzeit seines Franz mit der Tochter des Sepp nichts wissen.

Durch den Besuch des Bankdirektors nimmt die Geschichte eine ĂŒberraschende Wende. Leiner war wegen Sepps Schnaps am nĂ€chsten Tag in der Bank noch immer nicht nĂŒchtern und hat irrtĂŒmlich die falschen Aktien gekauft. Diese sind im Kurs aber betrĂ€chtlich gestiegen und der Sepp ist wieder ein wohlhabender Mann. Er verspricht seiner Frau, in Zukunft die HĂ€nde von Spekulationen zu lassen und er will auch, dass seine Tochter den Franz heiratet. Alle sind glĂŒcklich, nur die Krautwasch ist, obwohl sie zwei Ehen gestiftet hat, um ihren Kuppelpelz umgefallen. Ich wĂŒnsche ihnen mit dieser Komödie um Geiz, Aktien und Liebe viel Erfolg.



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*Voraussetzung für den Kauf eines Zusatzbuchs ist die vorherige Bestellung des entsprechenden Rollensatzes beim Theaterverlag Rieder.